Sonntag, 9. März 2008

Wochenbericht - Party, Skifahren

So, esse gerade zu abend und schreibe mal wieder etwas hier hinein.

Letzte Woche war wieder etwas arbeitsreicher, habe viele TPs zur Zeit. Einen Bericht habe ich recht lange herausgezögert, sollte eigentlich heute fertig werden, werde mich da noch einmal heransetzten.
Abgesehen davon war ich die Woche bei einer Firmenbesichtigung mit den Jeunes Ambassadeurs. War ganz interessant, habe wiedermal festgestellt, dass es gut ist, Maschinenbau zu studieren. Auch wenn ich später nicht unbedingt für eine Nuklearfirma arbeiten werde, sind die Riesen-Wärmetauscher sehr interessant. Außerdem haben wir einige Informationen "aus erster Hand" zu Kernfusionspilotprojekten erfahren. Selbstverständlich haben die da keine Firmengeheimnisse ausgeplaudert, aber dass demnächst ein Versuchszentrum in Frankreich gebaut wird war mir neu.
Die Woche habe ich außerdem mein Projet für die Jeunes Ambassadeur eingereicht. Soll ein Annäherungsprojekt zwischen Lyon und Aschaffenburg werden. Früher war das verpflichtend für die Jeunes Ambassadeurs, mitlerweile ist es freiwillig. Die besten 10 können sogar was gewinnen, bei angeblichen 20 Anmeldungen wovon einige nichts eingereicht haben steigen meine Chancen. Ich will aber nichts beschreien, vielleicht sind es doch mehrere Teilnehmer. Und es gibt sicherlich Leute die sich mehr ins Zeug gelegt haben als ich, dafür trumpfe ich vielleicht mit meiner Idee, mal schauen. Wenn ich gewinne halte ich euch auf dem Laufenden, sollte ich nichts sagen bitte ich euch aus höflichkeit nicht nachzufragen, dann habe ich bestimmt einen der letzten Plätze :-) Spaß beiseite, ich schreibe wie es weitergeht.
Kimis Verabschiedung war diese Woche auch noch. Aber aufgrund ihres Praktikums in Frankfurt am Main und der Tatsache, dass ich ihr im April, wenn hier Ferien sind, noch eine Matraze bringen werde, die nicht mehr in ihr Auto gepasst hat, bin ich zuversichtlich, dass wir uns mal wieder treffen werden. Bei vielen, insbesondere Südamerikanern ist das ja sehr unwahrscheinlich, sehr schade.
Freitag Abend war dann Brigers Geburtstag. Nachdem wir etwas verspätet nach Basteln des Geschenks angerollt sind war die Party sehr cool. Man hatte keine Lust zu gehen. Mir blieb dann Schlussendlich 1 Stunde Schlaf, am nächsten Tag ging es iweder Skifahren. Ziel des 19. Skitages war La Clusaz.
Nachdem der Tag maßgeblich von ein wenig Erschöpfung gekennzeichnet war, die teilweise neblige Sicht sowie der sehr harte Schnee gaben ihren Beitrag, kam schlussendlich noch die Sonne heraus, ab da war es sehr sehr nett und ich habe es weder bereut Skifahren gegangen zu sein nnoch am Vortag ausufernd gefeiert zu haben.
Fotos gibts hier:
[wiedermal Hochnebel, drüber ists besser als drunter]

[Man kann schon erkennen, dass ein ordentlicher Schneefall mal nicht schaden könnte]
[Elmchen und Anne]

Anne ist mal hingefallen, was aber nur in einer 5 cm² großen Schürfwunde so wie einer 3dm³ großen Beule resultierte :-). Weiterreichende Folgen waren nicht zu befürchten.

Heute habe ich dann mit den Jungs ein bisschen Fußball gespielt, eine Bewerbung für ein Diskussionsprojekt mit franz. Gymnasiasten über die Europäische Union abgeschickt und werde jetzt wohl noch meinen Raport fertig schreiben. Auch wenn sich die Lust dafür wehement in Grenzen hält.

Grüße und bis bald, haltet die Ohren steif.

Sonntag, 2. März 2008

Skiurlaub St Gervais

Am nächsten Tag sind wir dann aufgebrochen. Auch wenn sich unsere Abfahrt von [geplant] 9:00 Uhr auf 11:00 Uhr verschoben hatte, sind wir nach einer netten Fahrt durch die Berge auf Landstraßen:
um 3 Uhr in unserem Appartement angekommen. War typisch französisch nett im Zentrum von St Gervais, sogar mit Tiefgaragenstellplatz.
An den ersten beiden Tagen waren wir in der Region St Gervais/ Megeve unterwegs und hatten super Wetter:
Neben den Pisten haben in unteren Regionen schon sehr viele grüne Stellen herausgeschaut, ganz unten bildeten sich ganze Seen von Schmelzwasser, das nahm man aber wegen des tollen Sonnenwetters gerne in Kauf. Auch die Anstehzeiten waren für Hochsaision eigentlich ein Witz. Sind nur an zwei Zubringerschleppern mal länger angestanden:

Da das aber nur einmal war, störte es nicht so arg. Insgesamt sieht man in den französischen Skigebieten noch häufiger ältere Tellerlifte als in Österreich oder der Schweiz. Ich hatte aber den Eindruck, dass die Pisten dafür auch nicht so brechend voll waren, von Talabfahrten am Ende eines Tages und einigen zusammenlaufenden Pisten, die von mehreren Sesselliften bedient werden einmal abgesehen.
Pisten waren während der ersten drei Tage morgens hart, dann immer weicher und sulzig. In Anbetracht der Temperaturen war das aber auch klar: bei 14°C auf 1400 HM muss der Schnee ja schmelzen.
Am dritten Tag sind wir dann mal nach Les Contamines gefahren:
Das Wetter war etwas schlechter, nur noch teilweise sonnig, dafür etwas bessere Schneeverhältnisse aufgrund der höheren Lage.

Am Abend des dritten Tages haben wir Zäzilia und Lena noch vom Bahnhof abgeholt. Sie haben uns die letzten drei Tage begleitet und sind dann auch mit uns zurück nach Lyon gefahren.

Leider begann hier das schlechtere Wetter. Die Hoffnung, dass es nur im Tal regnet und ab der ersten Mittelstation mit Pulverschnee zu rechnen war hat sich leider nicht bestätigt. Eine Nacht lang Regen hat den Pisten schwer zugesetzt. So war unser erster Tag zu viert von schwerem Schnee und Nebel gekennzeichnet.

Die letzten beiden Tage sind wir dann zu viert nach Les Contamines. Am ersten Tag war es recht nett, teilweise sogar ein bisschen sonnig, am letzten Tag regnete es dann bis 1800 HM stark, sodass der Skitag vorzeitig um halb vier abgebrochen wurde.

Schade, wenn es so zu Ende geht, insgesamt war es aber schon ein schöner Urlaub.

Mit voll beladenem Auto, es gingen aber tatsächlich 3 Skier und 2 Snowboards mit samt umfangreichem Gepäck hinein, sind wir dann gestern um 10 Uhr Richtung Lyon aufgebrochen. Es regnete noch stärker und alle die nun erst ankamen taten uns sehr leid, weil die Bedingungen wirklich nicht mehr so toll waren. Der Schnee war teilweise auf nichts zusammengeschmolzen, wir hatten am Ende viele viele braune Abschnitte... . Hoffentlich bekommen wir nochmal eine Ladung Schnee ab.

Gerade eben haben wir Lena und Mia, die zufälligerweise mit dem gleichen Zug nach Hause fahren noch zum Bahnhof gebracht. Nachdem die Tram sonntags nicht wie erwartet im 7-minuten sondern im 17-minuten Takt unterwegs ist, und wir eine gerade verpasst hatten, haben wir kurzentschlossen das Auto genommen, weswegen das ganze dann nicht in argen Stress ausgeartet ist.

Jetzt schaue ich mir mal meine Mails an, mache vielleicht ein bisschen was für die Uni morgen, aber die Lust hält sich nach einer Woche Urlaub wie ihr euch denken könnt sehr in Grenzen.

Viele Grüße,
Thomas

Ferienbeginn und Geburtstagsfeier

So, ein bisschen habe ich warten lassen, aber heute gibt es mal wieder zwei aktuelle Einträge, der Reihe nach:

Donnerstag vor einer Woche ist Mia hergeflogen gekommen, nachdem ich sie abgeholt habe und von Kim verköstigt wurden, sind wir gleich danach in eine Aufführung der Tanzgruppen. Hip Hop, Salsa, Rock&Roll, Orientalisch wurde vorgeführt. Von den mir bekannten Studenten hier waren Kim, Mareike und Saskia als Akteure dabei. Hat mir sehr gut gefallen und war sehr kurzweilig. Kam wiedermal zu dem Schluss, dass die an der Insa hier doch sehr engagiert sind.

Anschließend sind wir noch kurz zu Mike und danach in die Kfet, wo der Beginn der Ferien gefeiert wurde. War eine sehr lustige Feier, aber eben recht voll. Mia und ich sind um ein Uhr gegangen, angeblich gab es danach noch Randale zwischen Studenten und Securitiys, woraus der vorzeitige Abbruch der Fete sowie das Anrücken eines Mannschaftswagens Polizisten zur Folge resultierte.

Freitag haben wir dann mit Ausschlafen und für den Skiurlaub und meine Geburtstagsfeier einkaufen verbracht. Weil die Kfet Freitags vor den Ferien für öffentliches Publikum schon geschlossen ist, hatte ich mich entschlossen, meinen Geburtstag bei mir im Zimmer zu feiern. War schon recht voll, aber dafür sehr gemütlich:



Das von Kims Freund Stefan mitgebrachte deutsche Bier kam auch sehr gut an:-)


Es war eine sehr schöne Geburtstagsfeier. Von Felix haben wir uns dann schon verabschiedet, der ist heute vor einer Woche von seinem Vater abgeholt worden.

Vielleicht trifft man sich in München wieder, ist zumindest wahrscheinlicher als einen der vielen Mexikaner wieder zu treffen, von denen ich mich letzte Woche verabschiedet habe.

Noch schnell aufgeräumt und sauber gemacht, sind wir am nächsten Tag in den Skiurlaub aufgebrochen.

Sonntag, 17. Februar 2008

Fußball und Skifahren

So, nachdem zur Zeit Super Hochdruckwetter über den Alpen herrscht und eine Gruppe Franzosen, mit denen ich einige Vorlesungen und Übungen habe sich beim Skiclub, eine Studentenassoziation, die wöchentlich Samstags Eintagesausflüge in die Alpen organsiert,
angemeldet haben, habe ich mich kurzentschlossen ihnen angeschlossen.

Infos von der Uni:
Mittlerweile habe ich 3 von 6 Ergebnissen der Prüfugnen, soweit ganz zufrieden, auch das Projekt das mir in den Weihnachtsferien noch schlaflose Nächte bereitet hat habe ich einigermaßen hinbekommen. Also kann ganz zufrieden sein.

Das neue Semester hat ja auch begonnen. Der Einstieg ist mir wesentlich leichter gefallen als der im September. Ich verstehe die Profs viel besser, folge den Übungen besser, auch dass man schon einige Leute besser kennt hilft mir. Es ist zwar für Austauschleute teilweise ein schwieriges Unterfangen, den Stundenplan aus 2 verschiedenen Departements, 4 verschiedenen Jahrgängen und x verschiedenen Klassen zu verquirlen, aber letztendlich verpasse ich nur einmal eine Übung wegen eines Praktikums und es mir gelungen meinen Stundenplan entsprechend meiner Randbedingungen :-) zu gestalten.

Praktikum hatte ich auch schonmal. War ganz nett, auch wenn die Thematik nicht wirklich neu war. Aber so ist das eben. Teilweise muss ich hier ja auch 2 Kurse zu ein und dem selben Thema absolvieren, an unterschiedlichen Departements versteht sich. Das liegt daran, dass in Deutschland die Kurse meistens 6 credits geben nach der einfachen Umrechnungsformel 1,5 credits pro Semesterwochenstunde. Bei den Franzosen klappt das nicht, weil die sonst 60 credits pro Semester absolvieren würden die haben ja täglich von 8-18 Uhr Uni und normalerweise gibt ein Semester 30. Lange Rede kurzer Sinn, um auf meine 6 deutschen Credits zu kommen, muss ich dann halt Sachen doppelt machen damit ich auch auf 6 komme. Aber es schon OK, im Vergleich zu den Franzosen oder den Doppeldiplomern habe ich ja doch ein lockeres Leben hier.

Freitag abend wurde von der Meltinsa ein Fußballturnier organisiert. Eine deutsche Mannschaft bestehend aus Elmar, Felix, Anne, Alex (eigentlich Franzose), Anrès, Birger und mir wurde auch nachgemeldet. In der Vorrunde wurde gegen Spanien unentschieden gespielt und (Turnierziel) gegen England gewonnen. Spannendes Vorrundenfinale: Durch einen Sieg gegen Frankreich ist uns der Einzug ins Halbfinale gelungen. Halbfinale auch gewonnen, Finale ging wieder gegen Spanien. Dummerweise ist mir als Torwart beim Spielstand von 2:1 der Ball aus der Hand geglitten => Elfmeterschießen, das wir dann leider verloren haben. Aber hat riesig Spaß gemacht! Hier ein paar Fotos dazu:

[Finnisches Team]
[Team Germany]
[Finalfoto mit Spanien und Deutschland]

Gut, also zum Skifahren gestern noch:

Nach wieder 2,5 h Busfahrt, Erreichten wir den Ort les carroz, Teil des Gebietes Grand Massif in den Hochsavoien. Nach kurzer Gondelbahnfahrt hat man dann auch wieder einen anderen Eindruck vom Hochnebel bekommen:

Pisten waren wegen des lange zurückliegenden letzten Schneefalls teilweise etwas hart, aber im Großteil der Fälle noch sehr akzeptabel.

Die Gruppe stellte sich aus 5 Franzosen, 4 davon aus meinem Departement, Zäzilia, Elmar und Tobias zusammen. Trotz der großen Gruppenstärke haben wir einige Pisten km heruntergeschruppt, auch das Warten war nie ein Problem. An der Einstellung meines Geschwindigkeitsrekords von 82 km/h bin ich dennoch knapp gescheitert, aber aufgrund der Verhältnisse und der etwas volleren Pisten am Nachmittag wäre ein weiterer Versuch auch unverantwortlich gewesen.
[Hier von links: Benoit, Alex, Matieu, Dorothée und Elmar]
[Hier Tobias, Ich und Laura]
[Hier einer netter Ausblick]

Wir wollten die Zeit bis 16.45, also die Lifte schlossen lange ausnutzen, was einem Teil der Gruppe fast zum Verhängnis wurde. Ich bin wohl etwas schnell in die Abfahrtspiste abgebogen. Fatale Kreuzung, weil man sich hier für eines der beiden Täler entscheiden musste. Jedenfalls sind mir nur 3 Leute gefolgt, der Rest der Gruppe ist weiter gerade aus und mussten deswegen noch eine weitere Sesselbahn nehmen, die sie gerade noch vor Schließung erreicht haben. Sonst wären sie tatsächlich im falschen Tal herausgekommen. Schlussendlich sind sie dann noch über eine wegen Schneemangels und Eisplatten gesperrte Talabfahrt doch noch am richtigen Parkplatz herausgekommen.
Wir haben noch eine andere Bahn vor Schließung erreicht, sodass wir die technisch beschneite Haupttalabfahrt nehmen konnten. Die Pistenqualität war aber wahrscheinlich nicht besser, aber das ist ja logisch, waren am Ende des Tages auch ein Haufen Leute auf der Piste unterwegs. Es ist aber auch für die tieferen Regionen einfach zu warm gewesen, aber für strahlend blauen Himmel den ganzen Tag nimmt man das ja auch gerne in Kauf.

Nach einem gemeinsamen Abendessen der Skigruppe bei Laura bin ich dann um eins ins Bett gefallen.

Wiedermal ein Super Skitag!

Grüße bis bald

Sonntag, 10. Februar 2008

Alpe du grande serre

Die Pfanne bruzelt vor sich hin, habe noch kurz Zeit um von der letzten Woche zu erzählen. Nachdem ich die letzten Prüfungen hinter mich gebracht habe, war mal so und mal so, begannen am Donnerstag die Semesterabschlussfestivitäten. Es war ne Menge los hier, Verletzungen, Hausverweise oder extreme Exzesse wurden allerdings nicht vermeldet.

Die freie Zeit habe ich dann genutzt um meine Zeit Ende Juni nach meinen Aufenthalt hier zu planen, auch wenn es noch dauert, bis es soweit ist.

Heute sind Birger, Torben und ich dann nach Alpe du Grande Serre gefahren:

Kannte die Region wiedermal vom Mountainbiken/Radfahren. Schnee teilweise kompakt und hart, später sulzig, aber dafür den ganzen Tag Sonne. Torbens Engagement und eifrige Suche hat uns sogar Zugang zu vereinzelnten teilweise noch unberührten Tiefschneehängen verschafft:



Der billige Preis für die Liftkarte (14,50 für Studenten) wurde wohl dadurch kompensiert, dass ca. 20 Jahre nicht ins Skigebiet investiert wurde. Gab noch ca. 8 alte Bügel schlepper. Meistens waren die Federn ausgeleiert, sodass das Liftfahren nicht überaus angenehm war. Aber in Anbetracht der geringen Kosten nimmt man das gerne mal in Kauf.


Hoffe Torben lässt mir noch seine Bilder zukommen, dann aktualisiere ich hier nochmal. Morgen geht das neue Semester los, bin schon gespannt wie die Kurse so werden, nach zwei Wochen sind dann endlich mal wieder Ferien.

Heute abend steht vielleicht noch ein Spieleabend auf dem Programm, je nachdem ob wir Mitspieler finden oder nicht.

Viele Grüße und bis bald

Sonntag, 3. Februar 2008

Surprise - Megeve

So, nachdem die Prüfung Donnerstag ganz gut gelaufen war und ich mich für mein solides :-) Zeitmanagement belohnen wollte und nicht zuletzt weil ich immer noch mehr Zeit zur Vorbereitung als alle Franzosen und Doppeldiplomer zur Verfügung habe, habe ich mich kurzentschlossen doch noch zum Skifahren angemeldet. Es ging nach Megeve. Nach kurzweiliger mit schlafen verbrachter Busfahrt, war zunächst alles recht neblig.
Allerdings hat es in der Vornacht gut 25 cm, in oberen Regionen auch mehr, geschneit. Meine Tiefschneekenntnisse beim Boarden konnte somit weiter ausgebaut werden. Als dann später auch noch die Sonne hauskam wurde der Tag perfekt. Hier die Norwegerin Lyn, mit der ich vormittags im Rahmen des Kurses unterwegs war,
und hier zwei Briten und ein Franzose. Mit den Briten habe ich weite Teile des Nachmittags bestritten. War nett.



Zum Skigebiet Evasion Mont Blanc, das wir heute natürlich nicht komplett erkunden konnten: Sehr sehr schön. Viele Pisten im Wald, schöne Ausblicke in verschiedene Täler, die Sesselbahnen und Lifte sind gut angeordnet, sprich übersichtlich aber nicht langweilig und öde. Auch die Orte (St Gervais Les Bains, Megeve, Combloux) haben sehr viel Charme und lassen vermuten, dass sie nicht eigens für den Alpentourismus hingepflastert wurden.

Fazit: Schöner Tag (mittlerweile der 10. Wintersporttag in dieser Saison), willkommene Abwechslung, aber jetzt wieder ordentlich Muskelkater.

Ich hoffe euch gehts gut, bis bald

Thomas

Mittwoch, 30. Januar 2008

Hartes Leben

Hallo!

Meine Verspätung bzw. mein Abweichen vom Wochenrhytmus hat zwei Gründe:

1. ich habe nichts Interessantes während meiner Freizeit unternommen weil ich zur Zeit wenig Freizeit habe, weil
2. Ich recht viel lernen muss, der Prüfungszeitraum hat begonnen.

Ich habe 2 von 5 Prüfungen bereits hinter mir, morgen kommt die dritte an die Reihe. Der zu Beginn des Semester gering erwartete Lernzuwachs für dieses Semester hat sich nicht bestätigt: Ich habe gerade nach dem Wiederholen schon das Gefühl etwas gelernt zu haben. Teilweise hatte ich auch richtig Schwein, da teilweise selektiv das zur Prüfung ausgewählt wurde, worauf ich gut vorbereitet war, und das wovon ich keinen blassen Schimmer hatte, weggelassen wurde.

Meist gehen die franzöisschen Prüfungen nicht so sehr in die Tiefe, das wird aber dadurch kompensiert, dass alle innerhalb von 2 Wochen stattfinden. Die Doppeldiplomer haben zur Zeit täglich eine Prüfung, bei mir sind es ca. 2 in der Woche, was auch schon genug ist. Somit bleibt für jede einzelne Prüfung nicht allzuviel Vorbereitungszeit übrig.
Dem allgemeinen Vorurteil: "Im Ausland ist alles leichter" kann ich dementsprechend einiges entgegnen.
Das soll aber kein Gemecker sein. Das System hat auch Vorteile. 2 Wochen mal Stress, danach wieder Ruhe.

Meine Erledigungsliste für nach den Prüfungen ist schon recht groß, sodass es dann zu Beginn des zweiten Semesters auch nicht mehr so ruhig bleiben wird. Doch die Winterferien, in denen ich mit Mia zum Skifahren gehen werde nahen dann ja auch.

Zusammen mit dem Ende des ersten Semesters bahnt sich auch die Abreise einiger Freunde an. Haufenweise Brasilianer verlassen Lyon um ein Praktikum zu machen, Mexikaner waren von vornherein nur für ein Semester zugelassen und viele Deutsche reisen auch schon ab, darunter Felix, Martin, Kim und Bentje. Die 6 Monate gingen schon sehr schnell herum, ich hoffe, dass man ein paar Kontakte halten kann, wäre schade wenn nicht.

Wenn die Planungen umgesetzt werden, wofür ich sehr plädiere, werden wir nach der Klausurenzeit selbstständig einen Trip nach Vald'Isere/Tignes unternehmen, dann gibts wieder auch ein paar Fotos vom Winter, die den Blog etwas aufheitern.

Bis dahin
viel Erfolg und viele Grüße
Euer Thomas