Dienstag, 13. Mai 2008

Cavalière

Von nun an zu fünft reisten wir etwas westlich weiter in Richtung Nizza und installierten uns dann 30km hinter Toulon wieder auf einem Campingplatz. Während es die anderen direkt an den Strand zog, habe ich mir nochmal das Rad geschnappt um mit einer kleinen Tour abzuschließen. Die Landschaft eignete sich wieder bestens dazu.
Oben auf dem Col du Canadel
Und der blick Richtung Meer
Von der Landschaft war ich wieder überaus angetan. War ein netter Blick von 400 HM hinunter an die Küste.
nach einer zugegeben diesmal etwas kleineren Tour von 26 km, bin ich zu den anderen an den Strand gestoßen:
Der erste Pack Bier war zu diesem Zeitpunkt schon alle. Auch das Wetter war nicht das allerbeste. Zum Radfahren überaus ok, aber für Strand nicht so toll: Bewölkt und unten sehr irgendwann auch sehr windig.


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http://thomas-in-lyon.homepage.t-online.de/kml/080511.kml

Daten der Tour: 25km, 568 HM

Nach Abendessen bis ins Dunkle, weil einer meiner Gaskocher ausgefallen war und ich die falschen Ersatzkartuschen gekauft hatte, saßen wir noch gemütlich herum.

Am nächsten Morgen begann es leider zu regnen, was das Abbauen ewtas erschwerte. Nervig war auch die Heimfahrt von 9 Stunden wegen enormen Staus. Jetzt wissen wir wie es auf der Autoroute du soleil auch so zugehen kann, wenn die Ferienzeit mal begonnen hat.

Ursprünglich hatte ich Saskia versprochen, einige Einkäufe mit dem Auto mitzuerledigen, aber wir sind zeitlich nicht mehr rechtzeitig angekommen. Mike half ihr dann netterweise. Die Armen sind mit VeloV Fahrräden auf Croix Rousse hochgestrampelt und dann beladen mit Kohle, Fleisch und Alkohol heruntergerollt. So wurden wir von einem netten BBQ und einer super Geburtstagsfeier in Lyon wieder empfangen.

Resumé: Frankreich ist wirklich ein tolles Reiseland. Ich kam bei dem Trip natürlich voll auf meine Kosten, weil ich sehr viel geradelt bin. Ich hoffe dass ich nach meinen Klausuren noch einen Trip einlegen kann, bevor ich wieder nach Deutschland muss. wir werden sehen.

Euch jedenfalls eine schöne Zeit, bis bald!

Gorges du Verdon

In Bourg d'Oisans vom Campingplatz ausgecheckt, ging die Reise Richtung Süden. Nach knappen drei Stunden Landstraßenfahrt bin ich dann in Moustiers- Sainte-Marie angekommen. Nach üblicher Prozedur (Fahrrad ausladen, umziehen, ... ) konnte dann die Rundtour starten. Netterweise hatte ich einen GPS Track im Internet gefunden, sodass ich mir um die Route keine Gedanken machen musste.
Nach dem ersten Anstieg auf etwa 1100m eröffneten sich auch schon die bekannten Schluchten:

Anfangs hatte ich mit starken Gegenwind zu kämpfen, dazu wurde ich von etlichen Wohnmobilen, Motorrädern oder normalen Autos auf teilweise rücksichtslose Art und Weise überholt, was anfangs etwas nervte.
Nach dem ersten Anstieg (700 HM) verlief die Straße wie auf einer Galerie den Schluchten entlang. Spätestens hier merkte ich, dass sich der Aufwand wirklich lohnte. Wie gesagt, die Aussicht war umwerfend, Schluchten die teilweise 700m tief sind.

Dank meines GPS Tracks konnte ich auch eine kleine Abkürzung nehmen. 10km nervige und wahrscheinlich landschaftlich uninteressante Landstraße wurden durch 5km MTB-Abfahrt ersetzt [Pfad war teilweise auch noch steiler und enger als auf diesem Bild]
hier nach ca. 50% der Tour, den Fluss mal fast auf Augenhöhe. An dieser Stelle habe ich ihn überschritten um ihn anschließend von der Rechtsseitigen "Bergkette" wieder aus höherer Höhe zu bestaunen.
Kurz danach gab es zwei weitere Anstiege bis auf den Abschlussgipfel:
Hier nochmal ein ganz nettes Aussichtsfoto:
Zeitlich war ich etwas im Verzug, schlussendlich war ich erst um halb acht wieder am Auto, war allerdings auch erst um 13 Uhr gestartet. Doch auch der geringe Zeitdruck hielten mich nicht davon ab, die phenomenale Landschaft zu genießen.
Viel Konditionsreserven hatte ich nicht mehr, aber in Anbetracht der Tatsache, dass das meine erste lange "Gebirgstour" in diesem Jahr war, stellte sich nach dem Erklimmen des Abschlussgipfels ein gewisser Stolz ein.
Auch das Wetter hätte nicht viel besser sein können. Auf den Gipfeln etwas windig, sonst immer sonnig aber nicht zu heiß.

Lustig waren an den Aussichtspunkten noch die zahlreichen Motorradfahrer. Einmal hatte sich ein regelrechtes Verkehrschaos gebildet, als noch ein Reisebus eintraf. Ein paar Deutsche Touristen waren auch am Start, allerdings war das Gelaber nicht so relevant, dass man es unbedingt hätte verstehen müssen. Aber das kennt man ja.


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http://thomas-in-lyon.homepage.t-online.de/kml/080510.kml

Daten der Tour: 89km, 2147HM

Nach der Tour bin ich noch zu Torben, Birger, Elmar und Ursi nach Cassis gefahren. Sie hatten sich dort auf einem Campingplatz eingemietet, der völlig ausgebucht und auch recht eng war, allerdings der einzige in der Region. Den Abend verbrachten wir gemütlich im Freien, bis ich mich dann irgendwann zur Ruhe setzen konnte. Gelegentliche Geräuschattacken aus den eigenen Lagern hielten mich nicht großartig vom Schlafen ab.

Es war ein wirklich ein sehr gelunger Tag!

Les 2 Alpes

So, das zweite verlängerte Wochenende sollte nicht ungenutzt bleiben. Hier ein paar Reiseberichte:

Am 8.Mai, ein Tag der traditionell in Frankreich auch Feiertag ist, haben wir ein bisschen im Park herumgehangen, ohne etwas bestimmtes zu machen. Freitag darauf bin ich dann noch in meine einzige Vorlesung und anschließend habe ich mich auf den Weg nach Bourg d'Oisans gemacht. Die erste Gebirgstour des Jahres fiel natürlich etwas schwer, aber ganz außer Puste gekommen bin ich noch nicht. Es ging verhältnismäßig schnell, bis ich in les 2 Alpes oben war:

Der Ort selbst glich einer Geisterstadt. Sehr wenig Verkehr, an einem Fleck wurde gebaut, aber sonst null Betrieb, klar, Wintersaison ist. Vom Ort aus selbst bin ich dann noch einen Weg weiter hochgefahren, einem Monat zuvor war das noch eine grüne (=sehr leichte) Skipiste. Ab ca. 2000HM lag auch auf dem Weg noch Schnee, sodass ich umkehren musste.
Aussicht war aber dennoch bombastisch:

Allerdings spürte ich schon den Hochgebirgseinfluss. Auf 2000 war es schon noch ordentlich kalt.
Bei der Abfahrt zurück in den Ort selbst bin ich sogar einem Murmeltier begnget: [Bildmitte]
Wieder in deux Alpes bin ich auf der anderen Seite nocheinmal einem Weg verfolgt, der auch an einer Skipiste, die ich Januar auch gefahren bin vorbeiführt. Nochmal eine neue Perspektive des Skiortes:
Nach der rasanten Abfahrt ins Tal, habe ich mich bei einem ganzjährig geöffneten Campingplatz eingemietet, Zelt aufgebaut und dank meines neuen Schlafsack trotz sehr kalter Temperaturen nicht gefroren:





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http://thomas-in-lyon.homepage.t-online.de/kml/080509.kml

Daten der Tour: 42km, 1549HM


Montag, 5. Mai 2008

Christoph in Lyon

Hallo!

das lange Wochenende ist vorrüber, leider. Donnerstag morgen habe ich um 9 Uhr nach etwas kurzer Nacht meinen Bruder am Flughafen abgeholt, das erste Mal dass ein Fluganreisender auf mich warten musste.
Donnerstag haben wir dann eine Stadtrundfahrt per Fahrrad gemacht, nachmittags bei bestem Wetter noch im Parc Tete D'or mit Mike, Birger und ein paar Franzosen Fußball gespielt. War sehr nett!
Nachdem mein Vortrag über Deutschland mit anschließender Diskussion über die EU in einer 10. Klasse wegen streikender Schüler nochmals ausgefallen war, hatten wir dann auch den ganzen Freitag zu unserer Verfügung.
Die französische Regierung denkt wohl zu laut über Lehrerstreichungen und Etatkürzungen an Schulen nach. Deswegen war vergangenen Dienstag und jetzt vergangenen Freitag die Schule mit Fahrradschlössern abgesperrt, weswegen kein einziger Schüler in die Schule gekommen ist. Die Lehrer tragen es mit Fassung. Vergangenen Dienstag war ich dann ein bisschen im Lehrerzimmer herumgehangen, habe mit Lehrern gequasselt, war nett. Habe auch mit einem Deutschlehrer gesprochen, dachte erst er wäre Franzose, worauf ich meinte "Wie lange waren sie in Deutschland, sie sprechen ohne irgendeinen Akzent?". Er antwortete mit einem kleinen Lachen: "Hehe, jaja, ich komme aus dem Rheinland." Hätte mir eigentlich klar sein müssen. Er hat mir auch angeboten in seine Deutsch-Klasse mitzukommen, daraus ist aber leider nichts geworden.
Der Projektinitialtor tat mir leid, weil er sich zweimal für eine wie ich finde gute Sache eingesetzt hat, Studenten organsiert, Plakate an die Wand geklebt, Beemer aufgebaut, um dann festzustellen, dass kein Schüler kommt. Wie gesagt schade.
Doch zurück zum Freitag:
Wir haben uns das Widerstandsmuseum vorgenommen. Auch mal interessant das aus französischer Sicht zu erleben. Waren sehr interessante Exponate.
Später am Tag sind wir dann noch einkaufen gefahren. Sehr stressige Sache, am Ende gab es sogar eine Rangelei, weswegen der Sicherheitsdienst vom Supermarkt zwei Kunden (eine Frau und einen Mann) voneinander trennen musste. Der Mann hatte an der Nase geblutet, glaube er hat von der Frau eine Ohrfeige geerntet, was wohl nicht ganz seinem Weltbild entsprach. Mit vereinten Kräften (Kunden und Sicherheitsdienst) wurde er dann zurückgehalten, war wie gesagt sehr schwer zu bändigen.
Samstag hat sich Christoph dann ein sportlicheres Fahrrad geliehen und wir haben eine nette Fahrradour unternommen. Über zwei sogenannte Cols der Lyoner Berge genossen wir herrliche Ausblicke über Berge und Landschaften, auch über die Lyoner Agglomeration. Sahnehäubchen natürlich das Traumhafte Wetter.

[Hier ein Manu-Traumbild:-)]
[Rückweg wieder über die Aquäducte]
Wie gewohnt Google Earth Ansicht:

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Daten der Tour: 76km, 1259 HM
Hat auf alle Fälle Appetit auf mehr gemacht. Auch wenn ich mit meiner Form nicht ganz zufrieden sein kann besteht Anlass auf Hoffnung. Würde mich auf alle Fälle in die Berge trauen um ein paar Pässe abzuklappern.

Sonntag sind wir dann per VeloV, bzw. ich mit meinem eigenen Fahrrad in die Innenstadt.

Mittagessen eingenommen haben wir eine Schifffahrt gemacht, all das wieder bei herrlichem Wetter. Das Klientel, dass sich neben uns auf das Schiff eingemietet hat war teilweise überaus dubios, aber gut, uns haben sie in Ruhe gelassen.

So, dann war auch schon die Brücke um. War sehr nett, meinen Bruder mal hier herumzuführen, ihn meinen Freunden hier bekannt zu machen und einfach auch mal wieder zu quatschen.

Die Woche ist wieder leicht verkürzt. Im Gegensatz zu den armen Deutschen, bei denen dieses Jahr Christi- Himmelfahrt ins Wasser fällt, ist in Frankreich der 8.Mai noch Feiertag. Was genau am zweiten verlängerten Wochenende unternommen wird steht noch nicht fest. Die Wetterberichte überschlagen sich nicht geradezu was die Vorhersagen fürs Mittelmeer und den Atlantik betrifft. Zur Zeit bin ich eher für Radfahren in den Alpen, gerade weil es für Grenoble wärmer und genaus sonnig gemeldet ist wie für Marseille.
Allerdings wäre arbeiten leider auch mal von Nöten.
Wie dem auch sei, euch noch schöne Woche weiterhin,

Grüße
Thomas

Montag, 28. April 2008

Perpignan

Am Freitag ging es dann weiter nach Perpignan: Die Reise dorthin war aufgrund unseres Mautgeizes etwas langgestreckt, allerdings mit mehreren interessanten Zwischenhalten:

1. 1. Bouches du Rhone am einen Ende der Camarque:

nach schöner gemütlicher Fahrt durch das Camarquegebiet, ein Teil davon mir noch vom September bekannt, dann
2. Zwischenstop: Einkaufen
und schlussendlich

1. 3. Badestop am Strand an der Südfranzösischen Mittelmeerküste. War sehr nett



Abends sind wir dann noch mit Alex und zwei seiner Kumpels einen Trinken gegangen.

Am nächsten Tag sind wir auf unseren Wunsch hin noch einmal zum Strand. Da Marie noch einige Verwandtschaft in der Ecke von Perpignan hat kannte sie sich recht gut aus und führte uns an ein recht nettes Plätzchen:





Ich nutze die Gelegenheit um mal ein allgemeines Landschaftsresüme zu geben: die hügelige Küstenlandschaft mit Wald und Felsen hat uns allesamt, insbesondere natürlich Mike und mich als "Deutschlandtouristen" sehr angesprochen. Auch wenn der Vergleich zum zweiten Mal kommt: So hätte ich mir es auf Mallorca vorgestellt. Sowohl in Marseille, also mindestens genausviel in der Küstenregion von Perpignan: auf dem Weg zum Strand hügelige Landschaft, dann am Strand angekommen je nach Exposition teilweise in einer Bucht umringt von 100m hohen Felsen.

Das Sahnehäubchen der Reise war das traumhafte Wetter sowie die Tatsache, dass noch nicht so viele Touristen unterwegs waren.

Die Rückfahrt verlief abgesehen von einem kleinen ungeplanten Stop, bei dem wir bzw. Marie eine Ambulanz gerufen haben, sehr problemlos. Der Frau mit Schwächeanfall wird es sicherlich schon wieder gut gehen, die Feuerwehr-Ambulanzleute haben sie wieder aufgepeppelt, die Gendarmarie hoffentlich ihr Auto vom Straßenrand entfernt. Immerhin haben uns auch nur zwei Autos angehupt, die sich in ihrer Raserei auf der Landstraße bedrängt fühlten. Genug Platz zum Ausweichen war jedenfalls. Ich habe auf eine Weise reagiert, von der ich mir sicher war, dass die Raser sie verstehen würden.

Insgesamt war es ein Super Trip. Crew war spitze, gab nicht die kleinste Reiberei, Essen war spitze dank Mias Weihnachtsgeschenk konnten wir auch leckeren gebrutzelten Fisch zubereiten.

Morgen habe ich wieder um acht Uhr Uni, Lust hält sich in Grenzen, aber die Woche wird sonst insgesamt recht locker.

Machts gut, bis die Tage!

Marseille und Umgebung

So, gegessen habe ich schon, morgen um acht habe ich wieder Kurs, will euch einen kleinen Reisebericht aber nicht vorenthalten.

Ich war von vergangenen Dienstag ab in Südfrankreich unterwegs. Aufgebrochen sind Mike, Marie und ich am Dienstag morgen, nach kurzem Zwischenstop wegen einer Fehlermeldung beim Auto, die aber durch den Austausch der Bremslichtbirnen schnell behoben war, kamen wir am Frühen abend in La Ciotat an, wo wie uns einen Campingplatz in Meernähe suchten:
sogar mit Kühlschrank:

Auf der Hinfahrt beeindruckte uns die schon Mallorca-ähnliche Landschaft (obwohl ich nie auf dieser Insel war), man fühlte sich schnell wohl.

Die ersten beiden Strandbiere auf nüchternen Magen sind sehr wohlbekommen, anschließend wurde gekocht und der Abend gestaltet.



Am nächsten Tag, Mittwoch, wollten wir uns Marseille vornehmen. Auto abgestellt und zum sogenannten Alten Hafen gelaufen, setzten wir auf ein Boot auf, das uns auf die nahe gelegene Inselgruppe gebracht hat. Weder zum ersten noch zum letzten Mal hat mich das total klare Meerwasser beeindruckt.


Strand auf der Insel Frioul

Nach Imbiss und Rückfahrt haben wir noch einen Abstecher zur Kirche „Notre Dame de la Garde“ gemacht. Von dort aus hat man eine Super Aussicht auf die Stadt, insbesondere nochmal auf die Inselgruppe.

[Notre Dame de la Garde]
[Insel If und Frioul]
[Blick auf alten Hafen]

Auf der Rückfahrt noch einmal einen Abstecher zu einem nahegelegenen Strand, dort auch den ersten Kontakt zum Mittelmeer aufgenommen. Es war garnicht sooo kalt.



Aufgrund dessen wurde der dritte Tag ganz dem Strand gewidmet. Ich war offensichtlich entweder zu dumm zum eincremen, weil ich dir Rückseite meiner Beine vergessen habe, oder die Sonnencreme wirkte nicht mehr so recht. Jedenfalls erntete ich von dem Tag neben Erholungsgefühlen auch noch einen ordentlichen Sonnenbrand, der mich für den Rest der Reise begleitete.

Donnerstag, 17. April 2008

Stuttgarter Frühlingsfest

Servus Leute,

Seit letztem Eintrag ist wiedermal etwas Zeit vergangen. In der letzten Uniwoche lief nicht mehr allzuviel, ich habe mittlerweile schon alle meine Uni-praktika hinter mich gebracht, weswegen mein Stundenplan etwas lockerer geworden ist. Sehr angenehm.

Beim La boom Kfet ist diesmal die Attacke der Rugby Mannschaft auf die Securitys ausgeblieben. Hatte mir schon einen schönen Platz auf dem Balkon gesichert :-)

Am Tag darauf haben Brian und Adriana ihren Geburtstag gefeiert. Bis Mitternacht hätte der Raum eigentlich aus feuerpolizeilichen Gründen gesperrt werden müssen. Leider habe ich keine Fotos gemacht, es war aber wirklich unvorstellbar voll. Im Vergleich zu meinem Geburtstag ca. dreimal so dicht gepackt.

Nach Mitternacht sind viele, ich würde sagen 90% in die Stadt um dort weiterzufeiern, sodass es etwas luftiger wurde. Später sind wir noch in die eigentlich geschlossene Kfet. Der letzte Tag vor den Ferien ist ansich immer eine interne Veranstaltung für das Kfet Team. Wir wurden aber hineingeschleust und hatten auch jede Menge Spaß. Ich habe mich sehr gefreut, weil ich in Kicker-hochform war, andere haben Adrianas Geburtstagsgeschenk eingeweiht, was dann sehr schnell auch für die Kfet Crew interessant wurde. War so ne Art Wahrheit oder Pflicht, eine Aufgabe: Der Junge der am meisten Liegestüzten schafft darf jedem Mädel auf den Mund küssen.

Am nächsten Tag bin ich mit Mike, Birger und Zäzilia zum Einkaufen gefahren, anschließend waren wir noch im Ikea restaurant. War echt ein super schöner "erster" Ferientag.

Sonntag ging es dann in aller Frühe nach Hause, nachdem jeder auch seinen Personalausweis parat hatte mit einer kleinen Verspätung, die wir aber schnell wieder aufgeholt hatten. Silvie und Saskia habe ich bei Kim in Frankfurt(sie macht da Praktikum) abgeliefert, dann ging es nach Hause wo ich gleich mit einem netten Mittagessen empfangen wurde.

Ein paar Fotos von Dienstag abend auf dem Wasen will ich euch nicht vorenthalten, zuvor hatten wir uns auf dem Stuttgarter Campus getroffen, sind nach einem Einkauf zu Michi, haben dort gegessen und sind anschließend noch nach Cannstadt. War ein saucooler Abend!







Den Rest meiner Deutschlandzeit werde ich noch ein bisschen was vorbereiten müssen: Ein paar Hausaufgaben machen und so einen Vortrag über Deutschland für eine 10. Klasse vorbereiten. Bin gespannt wie das wird.

Also dann, bis demnächst!