Los ging es Samstags: Wir waren 6.00 Uhr da, 6.25 kam dann auch der Bus und 6.45 ist auch der letzte leicht übernächtigte Erasmus-Student zum Bus getorkelt, der sich nach einer fast durchgezechten Nacht mehrfach für sein Verschlafen entschuldigt hat. Man hätte ein Exempel statuiert, wenn man abgefahren wäre, aber das sollte nicht sein.
Die Fahrt dorthin war die Hölle. Ab Beginn der Passstraße nur Stau, Schneebedeckte Straße, ab und zu ein Auto oder Bus im Graben und immerwieder Schlaumeier die mitten auf der Straße ihre Ketten aufziehen mussten.

Um 13.00 standen wir dann nach Gepäckabgabe in der Jugendherberge endlich auf der Piste. Felix, Torben und ich hatten uns zusammengeschlossen. Der Tag verlief sehr neblich, stürmisch und auch mit viel Neuschnee. Teilweise hatten wir aber auch traumhaften Pauder, nur die Sicht machte mir einstweilen sehr zu schaffen.
Der Abend verlief soweit ganz lustig, es wurden mitgebrachte Vodkaflaschen verzehrt. Die anderen sind noch mit ein paar Spanierinnen in die Disko, das wurde mir aber dann zuviel. Ich wollte pennen.
Heute der Tag dann ein wahrer Traum. Den ganzen Tag blauer Himmel, etliche tiefschneehänge die zwar offen aber nicht präpariert waren. Teilweise hats mit dem Tiefschneefahren auch schon ganz gut geklappt. Ich habe einige Stellen sehr gut wiedererkannt, Stellen die ich mit dem Rad im Sommer bereits erkundet hatte. Am Ende waren wir recht erschöpft hatten aber einen wirklich traumhaften Tag hinter uns.
[Les 2 Alpes im Winter]
[Kurz vor dem Start]
[Martin, ich]
[Diese Sesselbahn kannte ich schon mit dem Rad]
[Die Crew: Felix, Torben, Martin]Getrübt war die Stimmung dann wieder von der Heimfahrt. Zunächst kam eine Gruppe Ski/Snowboarder locker flockig ohne ein Zeichen der Reue 1 Stunde nach geplanter Abfahrt zum Bus, wie sich erst Tage später herausstellte waren es Anfänger und hatten sich in der Zeit verschätzt. Außerdem standen wir noch ewig im Stau.
Fazit: Das Skigebiet Les 2 Alpes ist für 1-3 Tage sehr zu empfehlen, wir hatten schöne Momente, aber mit so einer großen Gruppe unterwegs zu sein birgt immerwieder einige Risiken.
Ich gehe jetzt ins Bett, weiß noch nicht wie mein Tag morgen aussieht aber aufräumen und Blogschreiben war erstmal wichtiger als was für die Uni zu tun.

1 Kommentar:
kein deut neid vergiss es! :)
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