Man hat sich hier schon sehr wohl gefühlt. Die Parzellen waren in den Wald gelegt und es wurde nicht der Wald für die Parzellen gepflanzt, allerdings waren sie teilweise sehr schwer zu finden. Kurze Geschichte dazu: Als wir abends vor den Zelten saßen fuhr zunächst ein Auto vor und wir wurden angefunselt. Wir haben dann mit der 6 mono Zellen Maglite etwas zurückgefunselt, da meinten die Leute: „Ah, wir haben Nachbarn“ und sie sind geradewegs auf mein Zelt zugelaufen. Wir haben die Sache noch nicht ganz gecheckt, bis sie dann erkannt haben, dass sie die Zelte verwechselt haben und in Wirklichkeit auf der Nachbarparzelle ansässig waren. Es wäre aber schon sehr dreist gewesen, wenn wir Birger und Zäzilias Zelt bei einem zu 25% besetzten Campingplatz so nah an ein fremdes Zelt drangeklatscht hätten, um dann davor seelenruhig Bier zu trinken. Wir hatten aber abends auch unsere Schwierigkeiten, unsere Parzelle abends als wir aus der Stadt zurückgekehrt sind wiederzufinden. So, jetzt wieder der Reihe nach: Abends sind wir vom Campingplatz aus ca. 5 Minuten Flussaufwärts gelaufen und konnten von der Ferne schon den Pont du Gard erkennen. []
Nach kurzer Badesession []
und duschen sind wir in die Stadt gefahren, um dort sehr gut zu abend zu essen. Am nächsten Tag, ich musste feststellen, dass man im Zelt doch besser schläft als im Auto, vielleicht lag das aber auch an der schlafraubenden Mückenattacke die Nacht zuvor. Nach gemütlichem Frühstück sind wir dann zum letzten Ausflugsziel gelaufen. Der Pont du Gard war ein reiner Zweckbau. Er war Teil einer Wasserleitung, die dazu diente, Wasser von einer Quelle bis in das über 50km entfernte Nimes zu leiten, um dort römische Bäder zu betreiben.
Eindrucksvoll für uns angehende Ingenieure war, dass die Römer die gesamte Wasserleitung so gebaut haben, dass auf einem km lediglich eine Höhendifferenz von 37cm vorlag. Die Wassermenge 20 000 m³ pro Tag hatte mich auch schwer fasziniert. Von den verschiedenen Aussichtspunkten aus das gigantische Bauwerk bewundert, haben wir danach noch die während der letzten Tage anhaltende „Hitze“ zum Anlass genommen, im Fluss baden zu gehen, [Ich in Walrosspose]
bevor wir dann gut erholt in 2,5 Stunden zurück nach Lyon gefahren sind.Fazit:
Die 5 Tagen waren super erholsam. Ein Urlaub ohne Stress, in dem jeder auf seine Kosten gekommen ist. Angeblich soll es Pärchen geben, mit denen man als einzelner nicht in den Urlaub fahren sollte, hier war es nicht so. Mir hat alles super gefallen.
Jetzt werde ich wohl noch ein bisschen Sondierungsarbeit betreiben müssen, wo ich morgen hin muss und wie die kommende Woche so aussehen wird. Ich bin gespannt und hoffe, dass die eigentliche Unizeit, die morgen beginnt nicht allzu stressig wird. Ich werde euch auf dem laufenden halten.
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